CDU Gemeindeverband Sandhausen
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Presse
04.03.2012, 09:57 Uhr Übersicht | Drucken

Entwicklungen in den Kreisschulen

Differenziertes Angebot der Schulen im Rhein-Neckar-Kreis
Positive Entwicklung der Schülerzahlen und der Lehrerversorgung an den Kreisschulen
 
In seiner jüngsten Sitzung hat der Ausschuss für Schulen, Kultur und Sport des Kreistages des Rhein-Neckar-Kreises die Entwicklung der Kreisschuleinrichtungen diskutiert. Über 10.800 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Schulen des Kreises. Eine besonders positive Entwicklung ist im Bereich der beruflichen Gymnasien mit verschiedener fachlicher Ausrichtung festzustellen. Im Kreis besuchen derzeit 2110 Schülerinnen und Schüler ein berufliches Gymnasium, das bedeutet ein Mehr zu Vorjahr von 189. Die Einrichtung zusätzlicher Klassen an den beruflichen Gymnasien, die noch von der Vorgängerregierung durchgeführt wurde, und die z.B. auch zur Einrichtung eines sozialwissenschaftlichen Gymnasiums an der Luise-Otto-Peters-Schule in Wiesloch geführt hat, hat sich damit als richtig erwiesen.


Auf positive Entwicklungen kann man auch aus den Rückgängen bei den Zahlen der Bildungsgänge Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) und Berufseinstiegsjahr (BEJ) schließen, hier besuchen mit 406 Schülerinnen und Schüler insgesamt 55 weniger (Rückgang 13,5 %) als im Vorjahr diese Einrichtungen. Dies ist zum einen ein Beleg, dass diese Zwischenstation weniger erforderlich ist, da die Betriebe mehr Ausbildungsplätze bereitstellen, aber auch ein Beleg für die sehr positiven Wirkungen der Werkrealschulen. Gerade durch die Werkrealschulen und die dort implementierte Dualität zwischen Bildung und Beruf werden die Schülerinnen und Schüler deutlich besser auf das Berufsleben vorbereitet als bisher.
Eine positive Entwicklung ist auch im Hinblick auf die Lehrerversorgung an den beruflichen Schulen des Rhein-Neckar-Kreises festzustellen. Zwar ist für die Bereitstellung des pädagogischen Personals das Land zuständig, gleichwohl haben die Ausschussmitglieder ein hohes Interesse daran, dass an den gut aufgestellten Schulen des Kreises auch ausreichend Lehrpersonal vorhanden ist. Lag der Lehrermangel im Jahr 2009 noch bei 6,92 %, so konnte dieser bis zum Schuljahr 2011/2012 auf 4,07 %, was insgesamt 22 fehlenden Lehrerdeputaten entspricht, abgebaut werden. Die CDU Fraktion wird die Fortsetzung dieser positiven Entwicklung im Auge behalten.
Das sehr differenzierte Schulsystem im Rhein-Neckar-Kreis bietet Schülerinnen und Schülern sehr gute und auf die jeweiligen persönlichen Voraussetzungen abgestimmte Bildungsmöglichkeiten. Mit dem vom Kreistag in Auftrag gegebenen Schulentwicklungsplan, an dem neben dem Rhein-Neckar-Kreis auch die Städte Mannheim und Heidelberg beteiligt sind, werden zukünftige Entwicklungen und Notwendigkeiten in verschiedensten Richtungen, z.B. demografisch, fachspezifisch, auf Entwicklungen in der Wirtschaft abgestimmt, erarbeitet, analysiert und danach politisch diskutiert. Mit dem Ergebnis werden dann die Weichen für die weiteren schulischen Entwicklungen in der Region und respektive im Rhein-Neckar-Kreis gestellt werden. Wir werden darüber berichten.
 
Georg Kletti
Mitglied im Kreisrat


 
   
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