CDU Gemeindeverband Sandhausen
22:54 Uhr | 26.06.2017 StartseiteStartseiteKontaktKontaktImpressumImpressum
 



Unsere Meinung
03.10.2011, 16:34 Uhr Übersicht | Drucken

Regionalkonferenz in Karlsruhe mit Angela Merkel

CDU-Regionalkonferenz in Karlsruhe
Am 26.09.2011 fand eine Regionalkonferenz der CDU für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland im Kongresszentrum in Karlsruhe statt. Auch einige Parteimitglieder aus Sandhausen nutzten die Gelegenheit, Bundeskanzlerin Angela Merkel, den Generalsekretär der CDU Hermann Gröhe und unseren neuen Landesvorsitzenden Thomas Strobl live zu erleben und machten sich umweltfreundlich mit der S-Bahn auf den Weg nach Karlsruhe. Ihre Erwartungen wurden nicht enttäuscht, sie erlebten eine Bundeskanzlerin, die sich selbstbewusst und entschlossen präsentierte und keinesfalls zögerlich und nervös wirkte wie in den Medien immer wieder dargestellt. Wichtigstes Thema war natürlich der Euro und die EU-Schuldenkrise. Hier führte Angela Merkel aus, dass wir schon aus ureigenstem Interesse die EU und einen stabilen Euro brauchen, denn in unserer globalisierten Welt mit 7 Mrd. Menschen stellen die EU-Staaten nur einen Anteil von 7 % dar und Deutschland alleine nur 1,2%. Kein Land der EU kann seine Interessen alleine wirkungsvoll vertreten und deshalb brauchen wir die EU und den Euro. Für die Schuldenstaaten gebe es aber nur Geld und Unterstützung, wenn sie die von EU und IWF gesetzten Sparauflagen zur Sanierung ihrer Volkswirtschaften erfüllten, so die Kanzlerin, und sie wertete es als Erfolg ihrer Politik, dass jetzt auch andere EU-Staaten eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild einführen wollen und auch auf EU-Ebene klare finanzpolitische Maßnahmen beschlossen wurden, um Überschuldungen in den einzelnen Staaten zu verhindern. Die aktuelle Situation berge vielfältige Risiken, deshalb dürfe es keine überhasteten Aktionen geben und die Maßnahmen müssen in überschaubaren Schritten getroffen werden, damit keine unkalkulierbaren Folgen eintreten können. 
 


Auch die anderen z. Zt. aktuellen Themen, wie Energiepolitik, Bildungspolitik, Mindestlöhne, usw. kamen selbstverständlich zur Sprache auch hier gelang es der Kanzlerin zu überzeugen bzw. zumindest ihre Positionen plausibel zu machen, indem sie sich auf die Grundwerte der CDU und insbesondere auf das christliche Menschenbild berief, auf der anderen Seite aber auch betont, dass die vorhandene Gegebenheiten wie z. B. der demografische Wandel bei der Bildungspolitik berücksichtigt werden müssen. All diese Themen werden auch auf dem Bundesparteitag im November eingehend behandelt werden und selbstverständlich wird dabei auch das von der Basis auf den Regionalkonferenzen vermittelte Meinungsspektrum Berücksichtigung finden.
 
Natürlich bleiben bei so einer Veranstaltung auch viele Fragen offen und so hatten die Sandhäuser auf ihrer Bahnfahrt nach Hause noch reichlich Diskussionsstoff. 
 
Peter Hampel
Stellv. Vorsitzender


Termine
Impressionen
CDU Landesverband
Baden Württemberg
Fraktion
Baden Württemberg
 
   
0.32 sec. | 9751 Visits