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Unsere Meinung
20.04.2014, 12:31 Uhr Übersicht | Drucken

Gemeinderat muss breit aufgestellt sein

Sandhausen braucht eine breit aufgestellte Kompetenz im Gemeinderat
 
Wichtige Themen stehen in diesem Jahr zur Entscheidung bzw. zur Umsetzung an. Die Bereiche Verkehr, Schulen und Bürgerhaus gehen uns alle etwas an. Sind sie doch sehr kostenintensiv und auch sehr weitreichend in ihren Auswirkungen auf viele Bereiche in Sandhausen. Wichtig ist dabei, dass persönliche Interessen zurückgestellt werden. Dafür gibt es die parlamentarische Demokratie. Die Vertreter in den Gremien sollen genau diese Sichtweise an den Tag legen. So auch im Gemeinderat. Eine Entscheidung, egal wie sie ausfällt soll unter sachlichen und faktischen Gesichtspunkten getroffen werden. Sie soll allen Sandhäusern zum Nutzen sein.


Diese Entscheidungen sind durch den Gemeinderat zu treffen. Eine vorherige Bürgerinformation bei wichtigen Themen erweitert den Horizont der Entscheidungsträger, weil man dann in eine Diskussion kommt. Durch Forschungsergebnisse der Uni Mannheim belegt, ist es aber so, dass sich bei Bürgerinitiativen und Bürgerbeteiligung meist nur bestimmte Bevölkerungsschichten beteiligen. Dabei handelt es sich um lokale Eliten, die ohne Mandat ihre Interessen durchsetzen wollen. Oder es sind direkt betroffene Bürgerinnen und Bürger. Das hat z.B. auch die Veröffentlichung des Verkehrsgutachten gezeigt, die nur auf eine sehr begrenzte Resonanz gestoßen ist. Das bedeutet, dass ein Gemeinderat nur dann aus einer Vielzahl von persönlichen und beruflichen Hintergrunderlebnissen profitieren kann, wenn seine Zusammensetzung sehr breit aufgestellt ist. Eine Hausfrau mit Kinderwagen und Kleinkind im Arm sieht eine Fußgängerzone als Verkehrsberuhigung eben anders als derjenige der sein Haus in diesem Bereich hat. Jemand der sein Kind schnell und sicher mit dem ÖPNV zur Schule fahren lässt, hat andere Interessen als der Individualverkehr oder derjenige, vor dessen Haus halt gerade die Bushaltestelle steht. Der Landwirt sieht eine Aufforstung als Ausgleichsmaßnahme für eine Rodung eben mit ganz anderen Augen als der Naturschützer. Und so ist es auch mit der Errichtung von Vereinshäusern oder Sportplätzen. Jeder hat eben eine andere Sichtweise. Daher ist es immens wichtig, dass ein Gemeinderat alle diese Kenntnisse und Interessen nutzt, um eine Entscheidung für Sandhausen zu treffen.
 
Daher wollen wir gerade die CDU in Sandhausen unterstützen, weil wir davon ausgehen, dass diese Kompetenz vorhanden ist. Das haben die letzen 10 Jahre gezeigt, seit dem die CDU maßgeblich an der Entwicklung von Sandhausen beteiligt war. Die sorgfältige Abwägung der Vor- und Nachteile einer Maßnahme, auch wenn sie Zeit kostet, muss Grundlage einer Entscheidung sein. Die Zeit muss man sich nehmen.
 
Nehmen sie sich die Zeit und gehen Sie zur Wahl. Unterstützen sie uns und unsere Gemeinderatskandidaten.
 
Nicole Heidinger und Ulrike Joachimsthaler


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