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Unsere Meinung
25.04.2014, 15:34 Uhr Übersicht | Drucken

ÖPNV und Verkehr

Die Erfolgsstory S-Bahn geht in die nächste Runde. Geplant ist die Erweiterung der Bahnsteige für noch längere Züge. Leider verzögert sich die Umsetzung bei der Deutschen Bahn noch aufgrund von Projekten in anderen Gemeinden, die eine höhere Priorität haben.

 

Der S-Bahnzubringer oder Ortsbus erfreut sich immer größerer Beliebtheit und ist nunmehr endgültig in Sandhausen angekommen. Für Pendler und Schüler ist er eine enorme Erleichterung und vor allem eine Verbesserung in der Mobilität. Wichtig ist uns, dass alle Menschen in Sandhausen durch einen vernünftigen ÖPNV in der Lage sind, dort hin zu fahren, wo sie hin müssen. Dafür wollen wir die Attraktivität des Ortsbusses weiter steigern und fordern ein Ticket zum Nulltarif.

Eine enge Vertaktung der Buslinien ist notwendig für eine reibungslose Fahrt zur Arbeit und Schule. Dabei darf die Qualität nicht leiden. Solche Misstande wie in den letzten Jahren vorgekommen sind, dürfen sich nicht wiederholen.



Trotz aller Möglichkeiten des ÖPNV, ist der Individualverkehr aus Sandhausen nicht weg zu denken. Er ist für Handel und Gewerbe unerlässlich und auch für diejenigen, die nicht mit Bus oder Bahn fahren können. Mit der Umsetzung des Verkehrskonzeptes, das in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt wurde, ist bereits begonnen worden. Verschiedene Maßnahmen im Ort sowie die Umgestaltung der Hauptstraße im Süden von Sandhausen sind erste Schritte in die richtige Richtung. Ein Kreisel an der Jahnstraße, die Fahrbahnverengung im weiteren Verlauf nach Sandhausen und der neue Fahrradweg rechts davon entschärfen die Gefahrensituation in diesem Bereich erheblich. Die Fahrradwege sind zu verbessern und weiter auszubauen. Gefahrenpotenziale sind zu entschärfen.

 

Der Verkehr muss für alle Verkehrsteilnehmer so sicher wie möglich gestaltet werden. Wir setzen uns daher für entsprechende Kontrollen ein. Das gilt auch für den ruhenden Verkehr. Teilweise werden enge Straßen so zugeparkt, dass Rettungsfahrzeuge oder Müllabfuhr nicht mehr durchkommen. Appelle an die Bürgerinnen und Bürger nützen hier wenig. Daher müssen schon bei der Planung von Neubaugebieten oder Bebauungsplanänderungen entsprechende Parkmöglichkeiten berücksichtigt werden.

 

Der Rückbau der L 600 muss ohne weiteren Verlust an Straßen in Sandhausen verhindert werden. Die Auswirkungen wären bei einem Rückbau der L 600 für ganz Sandhausen zu hoch. Das Ausgleichskonzept, das jetzt erarbeitet wurde, ist ökologisch höher anzusiedeln als der alleinige Rückbau der L 600 auf einen Feldweg. Wenn alle Beteiligten zustimmen, haben wir einen wichtigen Schritt für die Natur und für Sandhausen getan.

 

Sie sehen, auf diesem Gebiet wird in den nächsten Jahren noch viel zu tun sein. Intelligente und bezahlbare Lösungen sind hier gefragt. Dafür werden wir bei der Kommunalwahl eintreten. Wählen sie daher die CDU.

 

Klaus Dörr Jürgen Herpel

Gemeinderat Fliesenlegermeister

 

 



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