CDU Gemeindeverband Sandhausen
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Unsere Meinung
04.05.2014, 17:20 Uhr Übersicht | Drucken

Vom Wahl(Krampf) zum Dialog

Ralf Kuhn (FC Sandhausen) und Helmut Stolzenberger (Hundeverein Sandhausen) sind Vorsitzende von Vereinen mit ganz unterschiedlichen Strukturen. Beide kümmern sich um mehrere hundert Jugendliche und Erwachsene und bieten diesen die Möglichkeit, ihrem zweibeinigem oder vierbeinigem Hobby nachzugehen. Der Hundeverein hat ein eigenes Vereinsheim auf dem Gelände der Gemeinde Sandhausen, das mit viel Aufwand und Leidenschaft erhalten wird. Der FC Sandhausen erhält von der Gemeinde Sandhausen Fußballplätze und Hallenzeiten für die Nutzung zugesprochen. Gebäude oder ein Vereinsheim stehen diesem jedoch nicht zur Verfügung.
 


Viele Vereinsheime wurden in Deutschland mit sehr viel Eigeninitiative und Eigenarbeit nach dem Krieg errichtet. Sie waren (und sind ) immer noch vielerorts eine feste Größe im Gemeindeleben. So auch in Sandhausen. Aber das Gemeindeleben und damit auch das Vereinsleben haben sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Die Konkurrenz, das Angebot  ist größer und vielfältiger geworden. Die Wirtschaftlichkeit der Gebäude sicherzustellen, wird immer problematischer. Es wird oftmals schwierig, geeignete Pächter zu finden. Das Betreiben der Vereinsheime in Eigenregie ist nur noch selten anzutreffen. Die Gebäude sind in die Jahre gekommen, der Sanierungsbedarf ist damit entsprechend hoch. Die Anforderungen an die technischen Standards sind gestiegen. In vielen Orten sind deswegen leerstehende Vereinsheime anzutreffen. Die Gebäude können sich dadurch sehr schnell zu einer finanziellen Belastung für die Vereine entwickeln. Aber es gibt auch genügend ,junge‘ Vereine, die über keinerlei geeignete Räumlichkeiten verfügen. Diese Vereine werden kaum noch Vereinsheime bauen, haben aber trotzdem den Bedarf, für ihre Veranstaltungen geeignete Räume zu finden (z.B. Jahreshauptversammlungen, Sitzungen, Veranstaltungen aller Art). Es gibt mehrere Möglichkeiten wie man mit dieser Situation umgeht.
Durch Kooperation
Die Vereine kooperieren miteinander. Vereine mit Vereinsheimen stellen Vereinen ohne eigene Räume diese bei Bedarf zur Verfügung. So wie z.B. der Hundeverein die Räumlichkeit für Vorstandssitzungen dem FC überlässt.
Durch neue Konzepte
Leerstehende, gemeindeeigene Gebäude oder Räume werden Vereinen zur Nutzung zur Verfügung gestellt. Bei der Sanierung von gemeindeeigen Gebäuden wird der Bedarf dieser Vereine konzeptionell berücksichtigt. Das bedeuten eine multifunktionale Raumplanung, attraktive Lage, Parkplätze, Barrierefreiheit und moderne Multimediaausstattung.
Genau vor diesen Fragen und Entscheidungen steht die Gemeinde Sandhausen in den kommenden Jahren.
 
Daher können wir trotz Wahl(krampf)-zeiten dem Artikel der Alternativen Liste zu diesem Thema in der letzten Ausgabe des Gemeindeblattes vorbehaltlos zustimmen. Die Damen und Herren haben sich dort genauso wie die CDU Verantwortlichen viele richtige Gedanken gemacht und Fragen gestellt, die bis heute nicht beantwortet sind. Als Vorstand eines Vereins ohne eigene Räumlichkeiten sieht Ralf Kuhn keine Verbesserung der Situation in Sandhausen, wenn die Dorfschänke 1:1 saniert wird. Das ist seiner Ansicht nach konzept- und ideenlos. Daher fordern Ralf Kuhn und Helmut Stolzenberger einen inhaltlichen und sachlichen Dialog. Die CDU ist hierfür bereit und freut sich auf die Erstellung des Konzeptes und auf eine Diskussion mit Weitblick.
Wenn Sie mit diesem Vorgehen einverstanden sind, dann wählen Sie am 25.05. die CDU.
 


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