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Unsere Meinung
18.05.2014, 15:13 Uhr Übersicht | Drucken

Gemeinschaftsschule und Dorfschänke

Liebe Bürgernnen und Bürger,
in den letzten Tagen wurden vermehrt Flyer und Infos verteilt, die das Thema Gemeinschaftsschule und Dorfschänke aufgegriffen haben. Wie so oft in letzter Zeit, sind diese Informationen stark ideologisch oder persönlich geprägt. Lesen Sie bitte weiter und sie werden schnell erkennen, dass die Zeit für Entscheidungen noch nicht reif ist, sondern erst nach weiteren Klärungen kommt.

Sollten Sie konkrete Fragen und Anregungen haben, können sie sich gerne an uns wenden. Danke schon im voraus.


Liebe Bürgerinnen und Bürger.
Lassen Sie sich nicht verunsichern. Das Thema Gemeinschaftsschule ist sehr komplex und kann von einer einzelnen Gemeinde nicht allein gelöst werden. Dabei geht es nicht mal um die ideologische Abwägung dieser umstrittenen Schulart. Die spielt bei der Beurteilung eine untergeordnete Rolle. Wir befinden uns auch nicht im Odenwald oder im ländlichen Raum, was zu einer anderen Beurteilung führen würde, weil ringsum dann keine geeigneten Schulen vorhanden wären. Nein wir sind umgeben von vielen gut ausgestatteten Schulen aller Art. Von der Werkrealschule über die Berufsschulen, Sonderschulen, Realschulen und Gymnasien. Das ist eine ganz andere Situation, die wir bei den rückläufigen Schülerzahlen für eine Entscheidung berücksichtigen müssen. 
Der Sandhäuser Gemeinderat hat in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung mit allen Gemeinderäten und Bürgermeistern aus dem Schulverbund Walldorf, Leimen, Nussloch und Sandhausen eindeutig vom Oberschulamt nahegelegt bekommen, dass eine Umwandlung einer Schule in eine Gemeinschaftsschule nur in 2 Gemeinden Sinn macht. Vier Gemeinschaftsschulen an vier Standorten würden keine Zukunft haben. Außerdem wurde darauf hingewiesen, dass eine solche Schulart dort Sinn mache, wo bereits eine Realschule angesiedelt sei, um auch diesen Abschluss anbieten zu können. Um eine für alle Betroffenen vernünftige Lösung zu finden wird für diese Raumschaft ein Dialogprozess angestrebt und auch von der Landesregierung gewünscht. Schließlich hätte eine unabgestimmte Vorgehensweise massive Auswirkungen auf jede der beteiligten Gemeinden und Städte. Was hilft es, eine Gemeinschaftsschule in Sandhausen zu errichten auf Basis einer Werkrealschule, wenn trotzdem die Eltern ihre Kinder nach Walldorf auf die „richtige“ Realschule oder auf das Gymnasium schicken. Hunderttausende von Euros wären umsonst investiert. Sandhausen schafft es alleine nicht die notwendige Schülerzahl zu liefern. Anstatt der geforderten 40 Schüler jedes Jahr, kämen wir gerade mal auf 15 bis 20, wenn überhaupt. Also ist ein Dialog und eine Abstimmung aller Gemeinden zwingend notwendig. Dieser Abstimmungsprozess ist zur Zeit am Laufen. Ein vorgezogener Alleingang ist dabei kontraproduktiv und nicht zu verantworten.
Die CDU wird diesen Weg des Dialogs und des Konsens weiter gehen, weil er der einzige ist, der aus unserer Sicht Sinn macht. Helfen Sie uns dabei.
 
Sanierung gemeindeeigener Liegenschaften (u.a. Dorfschänke)
Auch hier bitten wir Sie, sich Gedanken zu machen, ob eine 1:1 Sanierung aller Liegenschaften wirklich zielführend ist. Es gibt wie Sie wissen vier Varianten mit mehreren Untervarianten wie wir eine Sanierung der Liegenschaften durchführen können. Dabei sind noch so viele Fragen offen, dass wir von der CDU erst nach eingehenden Gesprächen und Abstimmungen sagen können, welche Variante wirklich Sinn macht und auch bezahlbar ist. Hierfür ist ein Workshop vorgesehen, bei dem alle Gemeinderäte diese Varianten besprechen und die Möglichkeiten und Kosten ausloten wollen. Wir brauchen eine nachhaltige Lösung für 14.000 Einwohner. Dabei haben wir neben den Vereinen auch alle Bürger im Blick, die Räumlichkeiten für private oder kulturelle Veranstaltungen aller Art benötigen. Nach der Sanierung muss ein barrierefreier Zugang mit direkten Parkmöglichkeiten vorhanden sein. Multifunktionale Räumlichkeiten und flexible Raumgestaltung ist dabei ebenfalls ein Muss. Daneben soll eine Gaststätte für die Verpflegung sorgen. Entscheiden Sie selbst, ob durch eine einseitige Entscheidung der 1:1 Sanierung diese Chance nicht vertan wird und wir später, nachdem viele Millionen investiert wurden, feststellen müssen: Das war es doch nicht. Bitte helfen Sie uns bei unserem Vorgehen. Schützen Sie Sandhausen vor Fehlinvestitionen.
 


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