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Presse
21.11.2016, 14:25 Uhr | Übersicht | Drucken
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel macht weiter

Angela Merkel stimmt die Deutschen und ihre Partei auf einen Wahlkampf ein, der "sehr anders sein" werde als die Wahlkämpfe davor. "Diese Wahl wird wie keine zuvor - jedenfalls seit der deutschen Wiedervereinigung nicht -schwierig", sagte Merkel am Sonntagabend in Berlin. Sie erwarte Anfechtungen von rechts und von links sowie eine starke Polarisierung der Gesellschaft. Auch europäisch und international drohten Anfechtungen für unsere Werte und unsere Art zu leben.

 



Die Europäische Union stehe unter großer Anspannung mit der Euro-Krise, der Flüchtlingsfrage und dem EU-Austritt des Vereinigten Königreichs. Auch die Weltlage werde sich nach den Wahlen in den USA und im Verhältnis zu Russland "erst einmal neu sortieren", analysierte Merkel. Sie sei in dieser Situation bereit, erneut zu kandidieren und dem Land zu dienen.

Sie wandte sich jedoch dagegen, zu viele Hoffnungen auf sie zu fokussieren. "All das was damit, ganz besonders jetzt nach den Wahlen in den Vereinigten Staaten von Amerika, verbunden wird, wie es auf mich ankommt, das ehrt mich zwar, aber ich empfinde es auch sehr stark als grotesk und geradezu absurd", sagte Merkel.

"Kein Mensch alleine, auch nicht mit größter Erfahrung, kann die Dinge in Deutschland, Europa, in der Welt mehr oder weniger zum Guten wenden, und schon gar nicht eine Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland." Erfolge erzielen, das gehe wirklich nur gemeinsam, bekräftigte sie.

"Streiten, nicht hassen"

Merkel sagte, sie habe lange über ihre politische Zukunft nachgedacht. "Die Entscheidung für eine vierte Kandidatur ist nach elf Amtsjahren alles andere als trivial. Weder für das Land, noch für die Partei noch - ich sage es ganz bewusst in dieser Reihenfolge - für mich persönlich." Am Sonntag sagte sie: "Ich brauche lange und die Entscheidungen fallen spät. Dann stehe ich aber auch dazu."

Ihr politisches Ziel sei es, für den Zusammenhalt in unserem Land zu arbeiten. Niemand habe die Wahrheit gepachtet. "Wir wollen wie Demokraten miteinander streiten", sagte sie mit Blick auf den Bundestagswahlkampf 2017. "Streiten, nicht hassen. Nicht andere herabsetzen oder ausgrenzen", appellierte die CDU-Vorsitzende
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